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Gedichte
Alles still! es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

Theodor Fontane (1819 - 1898)

Gedichte
Das Osterei

Hei, juchei! Kommt herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort!
Ist es noch so gut versteckt.
Endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei!
Bald sinds zwei und drei.

Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Gedichte
Des Knaben Alter ist Idylle.
Der Jüngling braust des Herzens Fülle
in Oden aus und Dithyramben.
Der Mann schwankt hin und in Jamben.
Der Greis beklagt in Elegien
der guten Zeiten schnelles Fliehen.
Der Tod macht auf den ganzen Kram
ein bittres Epigramm.

August Friedrich Ernst Langbein (1757 - 1835)